Am 05. und 06.09.2026 fand im Raum Hall in Tirol – Absam – Wattens das Katastrophenschutzseminar des Roten Kreuzes Innsbruck-Land statt. Auch die Feuerwehr Absam war mit dabei.
Im Rahmen des zweitägigen Seminars stellten sich die Einsatzkräfte des Roten Kreuzes an mehreren Stationen realitätsnahen Szenarien, wie sie bei Großschadenslagen und Katastrophen auftreten können. Ziel der Veranstaltung war es, das Zusammenspiel der eigenen Einheiten zu schulen und die Zusammenarbeit mit den Partnerorganisationen im Bezirk zu festigen.




Genau hier kam die Feuerwehr Absam ins Spiel: Für die Übung „Verkehrsunfall in der Jägerstraße“ rückte die Freiwillige Feuerwehr Absam mit 3 Fahrzeugen aus. Angenommen wurde ein Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen und eingeklemmten Personen.
Nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle galt es, die Unfallstelle abzusichern, den Brandschutz aufzubauen und die Fahrzeuge zu stabilisieren. Mit hydraulischem Rettungsgerät wurden die Personen patientenschonend aus dem Fahrzeug befreit und an das Team des Roten Kreuzes übergeben. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der laufenden Abstimmung zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst – von der gemeinsamen Lagebeurteilung bis zur koordinierten Übergabe der Verletzten.
Solche gemeinsamen Übungen sind für alle Beteiligten von großem Wert: Im Ernstfall zählt jede Minute, und eingespielte Abläufe zwischen den Organisationen entscheiden mit über den Erfolg eines Einsatzes. Umso wichtiger ist es, die Schnittstellen zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst regelmäßig unter realistischen Bedingungen zu trainieren.
Die Feuerwehr Absam bedankt sich beim Roten Kreuz Innsbruck-Land für die Einladung und die hervorragende Organisation des Seminars sowie bei allen beteiligten Organisationen.



